Forschung und Lehre
Ziele und Aufgaben
Als Ziele und Aufgaben hat sich der Bereich Naturheilkunde an der Ruhr-Universität Bochum die Aufgabe gestellt dazu beizutragen:
- Primär die klassischen Naturheilverfahren evidenzbasiert zu lehren und die studentische Ausbildung auf diesem Gebiet praxisnah zu gestalten
- Wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet zu ermöglichen und die Forschung auf diesem Gebiet zu intensivieren. In den letzten Jahren sind eine große Anzahl qualitativ hochwertiger Studien zu Naturheilverfahren durchgeführt worden, so dass bereits eine solide Grundlage für weitere Forschung besteht.
- Betreuung von Promotionsarbeiten
Jour fixe Termine für Doktoranden:
13.02.2012 - 17.00 Uhr - Konferenzraum, Altbau II. Etage
07.05.2012 - 17.00 Uhr - Konferenzraum, Altbau II. Etage
24.09.2012 - 17.00 Uhr - Konferenzraum, Altbau II. Etage
26.11.2012 - - 17.00 Uhr - Konferenzraum, Altbau II. Etage
- Durchführung von Seminaren, Konferenzen, Tagungen
- Ergebnispräsentation auf nationalen und internationalen Kongressen
Naturheilkunde: Begriffsdefinition
Seit Urzeiten bedient sich die Heilkunde der genuinen Heilfaktoren wie Wärme, Kälte, Erde, Wasser, Luft, Pflanzen etc., so dass der Einsatz von Naturheilmitteln seit jeher als fester Bestandteil der medizinischen Behandlung gilt. Im Mittelalter wurden zur Behandlung ausschließlich Naturprodukte eingesetzt. Im 19. Jahrhundert, mit der Entwicklung der Analytik, begann die Pharmakotherapie mit Einzelstoffen aus Pflanzen, die im 20. Jahrhundert mit der vollständigen Synthetisierung von Wirksubstanzen ihren Höhepunkt fand. Durch die Entwicklung der Grundlagenfächer, wurde die Entwicklung synthetischer Arzneimittel zusätzlich beschleunigt. Die Fortschritte der Naturwissenschaften führten außerdem zur Abwendung von der Humoralpathologie hin zum zellularpathologischen Denken. Durch diese Entwicklungen trat die Naturmedizin in der Anwendung, sowie deren Erforschung deutlich in den Hintergrund, blieb aber an einigen Universitäten und klinischen Einrichtungen, vor allem aber in ambulanten Praxen, ein wichtiger Bestandteil der konventionellen Medizin. Zur pragmatischen Definition der "Naturheilkunde" geht man heute von ihren Wirkfaktoren, Wirkprinzipien und ihrer Wirksamkeit aus, wobei in Europa traditionell fünf klassische Naturheilverfahren angewendet werden: Hydro-Thermotherapie, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie und Massagen, Phytotherapie sowie die Ordnungstherapie (Abb. 1).
Abbildung 1: Übersicht zu den klassischen Naturheilverfahren
Die meisten dieser Verfahren sind fester Bestandteil der konventionellen Medizin: Die Phytotherapie wird auf gesicherter wissenschaftlicher Grundlage breit eingesetzt, wie z.B. die Verordnung von Fencheltee nach abdominellen Eingriffen oder Johanniskrautextrakte (Hypericum perforatum) bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Die therapeutische Anwendung der Ernährung ist in der Krankenbehandlung seit Jahrhunderten mit dem ärztlichen Handeln verbunden und steht heute auf den festen Füßen der Ernährungswissenschaft. Die Bewegungstherapie ist in nahezu allen klinischen Fachgebieten vertreten und anerkannt. Auch die Hydro- und Balneotherapie gehören seit den wissenschaftlichen Arbeiten des Wiener Mediziners Wilhelm Winternitz (1835 - 1917) zur konventionellen Medizin. Am wenigsten bekannt ist die Ordnungstherapie, die heute im Prinzip in allen Fachgebieten die Aspekte einer ärztlich geleiteten psychophysischen Lebensordnung umfasst. Sie beinhaltet u.a. die Berücksichtigung chronobiologischer Aspekte, Entspannungsverfahren, aber auch die Gesundheitsbildung und -beratung.
Der im angelsächsischen Sprachraum verwendete Begriff "Complementary and Alternativmedicine" (CAM) umfasst auch Verfahren wie die Homöopathie, die anthroposophische Medizin oder die Akupunktur. "Die Wissensgrundlage für CAM-Verfahren bleibt unsicher und ist Gegenstand von Spekulationen anstelle von gesichertem Wissen", war daher der Kommentar der Initiative für komplementär- und alternative Methoden in der EU dazu. Der Begriff "Komplementärmedizin" wird nach Definition der US-amerikanischen National Library of Medicine für "alle jene Praktiken der gesundheitlichen Versorgung verwendet, die nicht Bestandteil der konventionellen Medizin sind". Und der ebenfalls oft genannte Begriff "unkonventionelle Medizin" umfasst nach der Interpretation der Europäischen Kommission "einen sehr heterogenen Sektor mit dem gemeinsamen Merkmal: Ausschluss aus der konventionellen, etablierten wissenschaftlichen Medizin und spärliche Repräsentanz in der universitären Lehre und Forschung".
Alle diese Definitionen treffen aber nicht auf die klassischen Naturheilverfahren (Hydro-, Thermo-, Phyto-, Ernährungs- und Bewegungstherapie) zu, die
- im Praxisalltag einen Teil der Routineversorgung darstellen,
- in der Forschung inzwischen einen festen Platz haben,
- Gegenstand des Curriculums der ärztlichen Weiterbildung sind und
- nach der 9. Revision der Approbationsordnung Gegenstand der studentischen Ausbildung sind.
Naturheilkunde: Universitäre Lehre
Übersicht zu den derzeitigen Lehrstühlen für Naturheilkunde in Deutschland:
- Lehrstuhl für Naturheilkunde und klinische Pharmakologie, Universität Ulm, 1993-1996 (T. Peters), seit 1995 (T. Simmet),
- Stiftungsprofessur für Naturheilkunde, Universität Rostock, seit 2003 (K. Kraft),
- Stiftungsprofessur für Naturheilkunde, Universität Duisburg-Essen, seit 2004 (G. Dobos),
- Stiftungsprofessur für Naturheilkunde, Universität Berlin, Charité, seit 2009 (M. Michalsen)
- Stiftungsprofessur für Naturheilkunde und Komplementärmedizin an der Fachhochschule Fresenius Idstein seit 2007 (W. Gündling)
- Stiftungsprofessur für Naturheilkunde, TU München, 2010 (M. Melchart)
Lehre
Die Lehre umfasst die Pflichtvorlesungen und Wahlfachangebote. Die Lehre steht in enger Verbindung mit der Abteilung für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein in Hattingen. Auf diese Weise ist die direkte Lehre am Krankenbett möglich und erfüllt die geforderte Praxisnähe.
Pflichtvorlesungen
Querschnittsfach "Rehabilitation, Physikalische Medizin und Naturheilverfahren"
Die 9. Revision der Approbationsordnung der Ärzte die am 1. Oktober 2003 in Kraft trat, beinhaltet den neuen obligatorischen Querschnittsbereich "Rehabilitation, Physikalische Medizin, Naturheilverfahren". Damit ist erstmals die Möglichkeit gegeben bereits im Medizinstudium die Inhalte der Rehabilitation sowie die Möglichkeiten der Physikalischen Medizin und der Naturheilverfahren umfassend und an der Praxis orientiert allen Studierenden nahe zu bringen. Die Pflichtvorlesungen finden im Regel- und Modellstudiengang jeweils im Wintersemester statt.
Wahlfächer
Akupunktur
Die Akupunktur wird jedes Semester als Vorlesungsreihe zweistündig (Grundkurs-, Aufbaukurs) angeboten. Der Grundkurs im Sommersemester, der Aufbaukurs jeweils im Wintersemester. Die Studierenden können die Akupunktur als klinisches oder vorklinisches Wahlfach absolvieren. Die Vorlesungsstunden werden von maßgeblichen Akupunkturgesellschaften (vgl. Links), mit denen eine enge Kooperation besteht, auf den Ausbildungsumfang anerkannt. Ein Praktikum zur Akupunktur wird in der Abteilung für Naturheilkunde angeboten.
Vorlesungen
Forschung - Projekte
Auf dem Gebiet der klassischen Naturheilverfahren werden neben experimentellen pharmakologischen Untersuchungen, vor allem klinische Forschung und Versorgungsforschung durchgeführt. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet die Forschungsgruppe (Lukanov, Sagortchev, Beer) über pflanzliche Vielstoffgemischforschung unter Anwendung unterschiedlicher pharmakologischer Methoden. Im Labor an der Klinik Blankenstein wird die Vielstoffgemischforschung durchgeführt. Im Folgenden werden die Forschungsprojekte vorgestellt.
Experimentelle Forschung
Seit mehr als 15 Jahren arbeitet die Forschungsgruppe (Lukanov, Sagortchev, Beer) über pflanzliche Vielstoffgemische unter Anwendung unterschiedlicher pharmakologischer Methoden am Labor der Klinik Blankenstein. Im Folgenden werden die Forschungsprojekte vorgestellt.
Untersucht werden vor allem Wirkungen und Wirkmechanismen auf molekularer Ebene. Die daraus generierten Ergebnisse ermöglichen eine zielgerichtete klinische Studienplanung. Der Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt derzeit auf Untersuchungen zu Adrenorezeptoren.
So konnten kürzlich Untersuchungen zum Wirkmechanismus von Thymol und Rosmarinöl abgeschlossen und die Ergebnisse publiziert werden.
| Zeitraum | Thema | Ergebnis |
| 2008 - 2011 | Forschungskooperation im BMBF-Forschungsprojekt: "Wirkungen von verschiedenen Torffraktionen eines ausgewähltes Torfes auf die spontane kontraktile Aktivität der glatten Muskeln" | Die untersuchten Fraktionen wirken agonistisch auf Adrenorezeptoren. |
| Seit 2008 | Durchführung pharmakologischer Untersuchungen zu Inhaltsstoffen von Kanne Brottrunk am glatten Muskel des Meerschweinchenmagens | Es zeigten sich u.a. spezifische hemmende Wirkungen auf Histaminrezeptoren. |
Klinische Forschung
In der Abteilung Naturheilkunde der Klinik Blankenstein, Hattingen, werden regelmäßig klinische Studien durchgeführt und die Ergebnisse in entsprechenden Fachzeitschriften publiziert.
| Zeitraum | Thema | Ergebnis |
| 1999-2001 | Verlauf des sekretorischen Immunglobulins A des Darmes bei Patienten mit naturheilkundlicher Komplextherapie |
Unter der naturheilkundlichen Komplextherapie stieg der IgA-Gehalt im Stuhl in allen Behandlungsgruppen orientierend signifikant, am deutlichsten in der Gruppe der mit Heilfasten behandelter Patienten. Ein Zusatzeffekt der Mutaflor-Gabe konnte nicht statistisch orientierend signifikant nachgewiesen werden. |
| 2000-2002 | Beobachtungsstudie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Weidenrindenpräparates bei Patienten mit degenerativen Beschwerden der großen und kleinen Gelenke |
Verbesserung der Lebensqualität und Befindlichkeit in allen Therapiegruppen, darüber hinaus orientierend signifikante Lebensqualität-Verbesserung in den mit Lichttherapie behandelten Gruppen, ohne nachweisbaren Zusatzeffekt durch die Johanniskrautbehandlung |
| 2004-2005 | Weißdorn- und Mistelsaft in der Hypertoniebehandlung - hat Mistelsaft additive Effekte? |
Tendentielle Bestätigung der von höheren Dosierungen her bekannten Effekte von Weißdorn ohne orientierend statistisch signifikante Ergebnisse |
| 2004-2005 | Wolfstrapp: Wirkungen auf Schilddrüsenparameter und mit der Schilddrüsenfunktion assoziierte Symptome |
Nachweis eines hormonellen Effektes im Urin und Besserung von schilddrüsenspezifischen Symptomen |
| 2004-2007 | Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit einer Therapie mit Lymphdiaral® Basistropfen bei chronischen Kreuzschmerzen unter besonderer Berücksichtigung der Konstitution und Diathese |
Lymphdiaral® ist geeignet die Therapie von chronischen Rückenschmerzen zu unterstützen. Dies ist die erste kontrollierte Studie, in der die Wirksamkeit von LYMPHDIARAL® bei chronischen Rückenschmerzen gezeigt werden konnte. |
| 2005-2006 | Wirksamkeit von Phytoestrol N (Extrakt Rheum rhaponticum ERr 731) bei klimakterischen Beschwerden |
Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Phytoestrol N bei klimakterischen Beschwerden konnten an einem breiten Spektrum menopausaler Patientinnen in der täglichen Praxis bestätigt werden. |
| 2006-2008 | Beobachtungsstudie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Weidenrindenpräparates bei Patienten mit degenerativen Beschwerden der großen und kleinen Gelenke |
Gleichwertige Ergebnisse zwischen den Gruppen in Bezug auf Wirksamkeit und Verträglichkeit. |
| 2007-2008 | Langzeitergebnisse nach stationärer naturheilkundlicher Heilfastentherapie im Vergleich zur stationären naturheilkundlichen Therapie mit Reduktionsdiät. |
42 % der Fasten- und 74 % der Reduktionsdiätpatienten konnten ihre Ernährung poststationär langfristig umstellten. Sowohl die Fastentherapie als auch die Reduktionsdiät führten zu einer deutlichen Gewichtsregulation im Vergleich zur Gewichtsentwicklung einer Population ohne ernährungstherapeutische Intervention. |
| 2007-2008 | Beobachtungsstudie zur stationären naturheilkundlichen Heifastentherapie bei übergewichtigen Patienten |
Kontrollierte prospektive Studie zur Evaluation der stationären naturheilkundlichen Fastentherapien bei übergewichtigen und adipösen Patienten. Die Reduktionskost während des stationären Aufenthaltes hatte einen maßgeblichen Effekt auf die langfristige Ernährungsumstellung und war dem Motivator des größeren Gewichtsverlusts während der Fastentherapie anscheinend überlegen. Dies zeigt sich deutlich in der weiteren Gewichtsreduktion der Diätgruppe über den stationären Aufenthalt hinaus. |
| Seit 2007 | Randomisierte Beobachtungsstudie von naturheilkundlicher Komplexbehandlung und Schröpfkopfmassage bei Patienten mit Rückenschmerzen |
- In Auswertung begriffen |
| Seit 2007 | Torticollis Studie (doppelblind randomisierte Studie) |
- In Auswertung begriffen |
| Seit 2009 | Validierung eines Fragebogens zur Konstitution | - In Auswertung begriffen |
| Seit 2009 | Anwendungsbeobachtung mit Vitamin E |
Bei ausgeprägteren Arthrosebeschwerden ist eine Ergänzung der chemisch-synthetischen Medikation durch Vitamin E sinnvoll und gut verträglich |
|
1999-2001 |
Versorgungsforschung
| Zeitraum | Thema | Ergebnis |
| 1999-2003 | Erste wissenschaftliche Begleitung der Abteilung für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein, Hattingen. Welchen Beitrag kann die Naturheilkunde im Rahmen der stationären Akutversorgung der Bevölkerung leisten? | Hohe Effektstärken für die Bereiche Schmerzempfindung, Beschwerdegrad, Gesundheitszustand und Lebensqualität. Kein isolierbares spezifisches Patientenklientel. Überwiegen der weiblichen Patienten in der stationären naturheilkundlichen Behandlung. Hoher Erkrankungsschweregrad und Multimorbidität der stationär in der Naturheilkunde behandelten Patienten. |
| 2003-2004 | Spitzenmedizin im Ruhrgebiet | Die stationäre Naturheilkunde hat bei der konservativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ihren festen Stellenwert und braucht einen Vergleich mit Einrichtungen der konventionellen Medizin nicht zu scheuen. |
| 2005-2006 | Entwicklung und Implementierung eines operationalisierten Weiterbildungsprogramms |
Operationalisierte Weiterbildungsprogramme sind auf dem Gebiet der Neurologie und Naturheilkunde im klinischen Alltag je nach vorhandenen personellen Ressourcen umsetzbar. |
| 2005-2007 | Zweite wissenschaftliche Begleitung der Abteilung Naturheilkunde der Klinik Blankenstein, Hattingen. Interhospitaler Vergleich zwischen der Modellabteilung für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein und den Universitätskliniken des St. Josef- und St. Elisabeth-Hospitals Bochum |
Orthopädische und rheumatologische stationäre Behandlungsergebnisse sind mit naturheilkundlichen Behandlungsergebnissen bei definierten Patientenkollektiven gleichwertig. |
| 2007-2008 | Fragebogenaktion zur Zukunft naturheilkundlicher und komplementärmedizinischer Methoden im Kreissaal |
Naturheilkundliche und komplementärmedizinische Methoden werden verstärkt nachgefragt. |
| Seit 2008 | Wissenschaftlichen Begleitung ausgewählter Kliniken der Malteserträgergesellschaft (MTG), Malteser Trägergesellschaft |
- In Auswertung begriffen |
| Seit 2008 | Durchführung von Gesundheitsschichten® mit der Belegschaft der ThyssenKrupp Steel AG |
Erstellung eines Konzeptionsvorschlags für ein ordnungstherapeutisches Coaching der zukünftigen Trainer der Gesundheitsschicht. |
| Seit 2008 | Untersuchung der Wirksamkeit eines komplementären medizinischen Konzeptes bei Patienten während der adjuvanten Radio-Chemotherapie und in der ambulanten Nachsorge onkologischer Patienten |
- Zur Zeit Datenerfassung |
| Seit 2010 | Versorgungsforschung zu den ortgebundenen Heilmitteln in oberbayerischen Heilbädern. |
- Zur Zeit Datenerfassung |
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Die stationäre Naturheilkunde hat bei der konservativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ihren festen Stellenwert und braucht einen Vergleich mit Einrichtungen der konventionellen Medizin nicht zu scheuen. |






